Laurie + Jaqueline II | Photography PaintingsWith his photography paintings Werner Pawlok decidedly emphasizes |
Photography Paintings
Mit seinen photography paintings unterstreicht Werner Pawolk wohl am entschiedensten seine Absicht, jenes alte Spartendenken zu durchkreuzen, das Fotografie und Malerei getrennten Sphären zuweist. Die Bildregie der Aufnahmen zielt auf ein gestisches und mimisches Vokabular, das an die klassische Porträtmalerei der europäischen Kunstgeschichte erinnert, ohne dieses jedoch nachzuahmen oder gar zu zitieren. Eher eine Art kulturelles Hintergrundrauschen scheint diese Arbeiten zu begleiten, ohne dass ein konkreter Bezug beabsichtigt oder fassbar würde.
Es geht Pawlok um die sublime Erbschaft dieser Malerei, die sich habituell bis in die Gegenwart verfolgen lässt. Vertraut ist Pawlok mit solchen Bausteinen körpersprachlichen Ausdrucks aus der Welt der Mode, das heißt unter den Bedingungen moderner Massenkommunikation. Hier jedoch sucht er die Intimität des Ursprungs zurückzugewinnen, die auf dem Weg zur Pose verloren gegangen ist. Üppige Licht- und Farbnuancen, die einer barocken Farbpalette zu entspringen scheinen, dazu die beinahe greifbare Sinnlichkeit der Haut, von samtenen Laken, von Pelz und schweren Stoffen, dies alles kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Bild den intimen Dialog zum Betrachter sucht. Das mag mit ein Grund dafür sein, dass sich die Arbeiten der bloßen Beschreibung zu entziehen scheinen. Bei aller technischen Perfektion signalisieren sie eine Verletzlichkeit, eine Fragilität, die der Vergänglichkeit des Augenblicks geschuldet ist, in dem die bedeutsame Sinnlichkeit dem Betrachter ihre Sprache verrät.
![]() | | |
| Kunsthalle Innsbruck Austria | Kunsthalle Innsbruck Austria | Kunsthalle Innsbruck Austria |
![]() | | |
| Opening Fotoforum International, Frankfurt Manfred Heiting - Prof. Schmalriede - WP | Fotoforum International Adi Jürgensen - Uwe Boek | Opening Fotoforum International, Frankfurt Toto Frima, Jan Hnizdo -WP |
| < Prev | Next > |
|---|


