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Crying Monkey |
Modern crucifixions.The "Crying Animals" Project Does art have no consequences?
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Moderne Kreuzigung.
Das "Crying Animals" Projekt
Ist Kunst folgenlos?
550 Tier- und Pflanzensorten gehen laut neuerer Forschung Tag für Tag den unumkehrbaren Gang, werden ausgerottet,
die Ergebnisse jahrmillionenalter Entwicklungsgeschichte - dahin. Nun, wir wissen das alles, aber bewegt es uns? Bewegen, betreffen, innehalten,
einhalten.
Kann eine Fotografie das leisten? Diese Aufgabe hat sich Werner Pawlok mit seinem Projekt "Crying Animals" gestellt. Alles begann mit einem Beitrag
für die globale Kunstedition "Columbus - in search of a new tomorrow", bei der Zehntausende Ausstellungsbesucher weltweit so eigentümlich berührt
waren von dem Portrait eines Affen auf Blattgold.
Der Blick des Affen: leidend und verständnislos dem menschlichen Treiben gegenüber, schon fast gebrochen. Die Geste: die eines Gekreuzigten.
Das Gold: eine Metapher für die unwiederbringlichen Schätze, die der Mensch mutwillig und unaufhörlich in die Gosse des Aussterbens schüttet. Darauf
folgte eine ganze Serie mit vom Aussterben bedrohten Tierarten, Tierportraits für "Artists United for Nature". Eine 50x60 Polaroid-Kamera liefert die Originale,
aufgenommen in der Zoologischen Abteilung des Staatlichen Museums für Naturkunde, Stuttgart.
Die Unikate werden auf Büttenpapier oder Leinwand entwickelt und mit Acrylfarben, Blattgold und anderen Materialien überarbeitet.
Bewegen, betreffen, innehalten, einhalten. Und einen kleinen Beitrag leisten zum Erhalten: Viele Portraits sind zugunsten des Natur- und Tierschutzes
versteigert worden, einige sind noch erhältlich.
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Art Frankfurt in cooperation with Dr. Florian Langenscheidt, Gallery Hans Mayer, Düsseldorf and Sotheby's Germany
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